Drei historische Zyklen, ein wiederkehrendes Muster. Visualisiere die Bull- und Bear-Phasen und projiziere den nächsten Wendepunkt.
Klicke auf eine Phase, um die Detaildaten einzublenden. Zyklus 3 läuft live.
Gib ein ATH-Datum ein. Das Modell rechnet mit +364 Tagen bis zum Bottom und weiteren +1064 Tagen bis zum nächsten ATH.
Modell-Annahme: Bear-Bottom = ATH + 364 Tage.
Nächstes ATH = ATH + 364 + 1064 = +1428 Tage.
| Zyklus | ATH | Bottom | Drawdown | Nächstes ATH |
|---|
Hinweis: Historische Muster sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Kein Finanzrat.
Das Tool oben zeigt dir mit drei einfachen Bausteinen, wo Bitcoin gerade in seinem typischen Auf und Ab steht. Du musst nichts installieren — anschauen, ausprobieren, fertig.
Jede Reihe steht für einen kompletten Marktzyklus. Grün heißt: Der Kurs steigt (Bullenmarkt). Rot heißt: Der Kurs fällt (Bärenmarkt). Je länger ein Balken, desto länger hat die Phase gedauert. Tippst du einen Balken an, siehst du das Allzeithoch, das Tief und wie stark Bitcoin in dieser Phase gefallen ist.
Trag ein Datum ein, an dem Bitcoin ein Allzeithoch hatte — voreingestellt ist der 6. Oktober 2025. Das Tool rechnet dir aus, wann nach dem bisherigen Muster der Tiefpunkt kommen könnte und wann das nächste Hoch. Der große Zähler zeigt die Tage bis zum nächsten möglichen Tief.
Ganz unten stehen alle drei bisherigen Zyklen mit echten Zahlen zum Nachschauen — Hoch, Tief, Drawdown und Dauer.
Das Wichtigste in Kürze
• Drei vollständige Zyklen seit 2012 — Tops im Dezember 2017, November 2021 und Oktober 2025, jeweils rund vier Jahre auseinander (Fidelity).
• Jeder Bärenmarkt fiel bisher um mindestens 77 Prozent vom Hoch; laut Grayscale waren es 2021–2022 genau 77 Prozent.
• Treiber ist das Bitcoin-Halving etwa alle vier Jahre, zuletzt im April 2024 — es halbiert die Ausgabe neuer Coins.
• Allzeithoch am 6. Oktober 2025 bei rund 126.000 US-Dollar; Stand Juni 2026 liegt Bitcoin rund 51 Prozent darunter.
• Modell des Tools: theoretischer Bottom = ATH + 364 Tage, nächstes ATH = weitere 1.064 Tage später.
Der Bitcoin Zyklus beschreibt das wiederkehrende Vier-Jahres-Muster aus Bullen- und Bärenmarkt, das den Kurs seit 2012 prägt. Bitcoin durchläuft seitdem drei vollständige Zyklen: vom Tief eines Bärenmarkts über rund drei Jahre zu einem neuen Allzeithoch und danach etwa ein Jahr zurück. Laut Fidelity lagen die Hochpunkte im Dezember 2017, November 2021 und Oktober 2025 jeweils rund vier Jahre auseinander. Stand Juni 2026 stecken wir in der Bärenphase des dritten Zyklus: Nach dem Hoch von rund 126.000 Dollar notiert Bitcoin laut CoinMarketCap rund 51 Prozent tiefer.
Konkret, Stand heute (…): Seit dem Allzeithoch am 6. Oktober 2025 sind … Tage vergangen. Nach dem Vier-Jahres-Modell verbleiben bis zum projizierten Tief am … noch …. Diese datumsbasierten Werte berechnen sich bei jedem Aufruf neu.
Live berechnet · zuletzt geladen am …. Preisbezogene Angaben im Fließtext (z. B. rund 51 %) sind ein datierter Stand vom Juni 2026; den tagesaktuellen Kurs siehst du oben im Live-Feld unter der Tabelle „Historische Daten".
| Zyklus | Allzeithoch | Tief | Drawdown | Bull-Dauer |
|---|---|---|---|---|
| Zyklus 1 | 17. Dez 2017 · 19.783 $ | 15. Dez 2018 · 3.200 $ | −83,8 % | 1.068 Tage |
| Zyklus 2 | 10. Nov 2021 · 68.789 $ | 21. Nov 2022 · 15.476 $ | −77,5 % | 1.061 Tage |
| Zyklus 3 | 6. Okt 2025 · 126.198 $ | offen · Verlaufstief ~60.000 $ | −51 %* | 1.050 Tage |
* Rückgang vom Hoch, Stand Juni 2026. Das ATH lag je nach Börse bei rund 126.080–126.198 $, das Verlaufstief bei rund 60.000 $; Kurswerte sind börsen-/index-abhängig.
Der Takt kommt nicht aus dem Nichts — er ist in Bitcoins Code eingebaut. Etwa alle 210.000 Blöcke, rund alle vier Jahre, halbiert sich die Belohnung fürs Mining. Dieses „Halving" reduziert schlagartig die Menge neuer Coins, die in den Markt fließen. Trifft ein halbiertes Angebot auf gleichbleibende oder steigende Nachfrage, entsteht Aufwärtsdruck. Die bisherigen Halvings fanden im November 2012, Juli 2016, Mai 2020 und April 2024 statt — und jedes Mal folgte mit einigen Monaten Verzögerung ein neues Allzeithoch.
Was ist das Halving? Beim Bitcoin-Halving wird die Anzahl neuer Coins pro Block halbiert. Seit April 2024 erhalten Miner 3,125 statt 6,25 Bitcoin je Block. Da maximal 21 Millionen Coins existieren können, sinkt die Inflationsrate mit jedem Halving — ein programmierter Angebotsschock alle vier Jahre.
Die zweite Kraft ist menschlich: steigende Kurse erzeugen Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit erzeugt Käufe, Käufe treiben den Kurs weiter — bis die Euphorie kippt. Im Abschwung läuft derselbe Mechanismus rückwärts bis zur Kapitulation. Das Zusammenspiel aus Halving-Rhythmus und Marktpsychologie erklärt, warum sich die Phasen bislang so regelmäßig wiederholen.
Neben dem Halving wirken in jedem Zyklus konkrete Verstärker. Im Zyklus ab 2024 war es vor allem institutionelles Kapital: Die am 10. Januar 2024 in den USA zugelassenen Spot-Bitcoin-ETFs öffneten den Zugang für klassische Anleger und sorgten für anhaltende Zuflüsse. Genau diese Zuflüsse trugen Bitcoin bis zum Hoch von rund 126.000 Dollar im Oktober 2025. Im Abschwung kehren sich solche Ströme um — fallende Kurse lösen Abflüsse und gehebelte Liquidationen aus, die die Bewegung beschleunigen.
Mehr Kontext zu langfristigen Wert-Prognosen findest du in unserer Analyse zur Goldpreis-Prognose 2030 und zur Silberpreis-Prognose 2030; beide gehören zur selben Finanz-Säule wie dieser Beitrag.
So sauber das Muster wirkt — es ist keine Naturkonstante. Der aktuelle Bärenmarkt ist mit rund 51 Prozent deutlich flacher als die früheren Rückgänge von 78 bis 84 Prozent. Das nährt die These, dass institutionelles Kapital und die ETFs den Zyklus glätten: weniger extreme Hochs, weniger tiefe Tiefs. Hinzu kommt: Mit jedem Halving wird der relative Angebotseffekt kleiner, weil der Anteil neu ausgegebener Coins an der Gesamtmenge sinkt.
Auch das Timing schwankte schon bisher. Die Bärenmärkte dauerten 363 beziehungsweise 376 Tage, die Bullphasen 1.050 bis 1.068 Tage — die runden „364" und „1.064" im Tool sind also ein Durchschnitt, kein Gesetz. Wer das Tool nutzt, sollte die Projektionen als Szenario lesen, nicht als Termin.
Der Bitcoin Zyklus ist das beste verfügbare Raster, um die groben Kursbewegungen einzuordnen: vier Jahre Takt, getrieben vom Halving, verstärkt durch Psychologie und Kapitalströme. Drei Zyklen bestätigen das Muster — doch der aktuelle, flachere Abschwung zeigt, dass sich der Rhythmus verschieben kann. Nutze das Tool oben, um Szenarien durchzurechnen, und behandle jede Projektion als Modell, nicht als Prognose.
Ein vollständiger Bitcoin Zyklus dauerte bisher rund vier Jahre. Die Aufwärtsphase vom Tief zum Allzeithoch lief etwa 1.050 bis 1.068 Tage, der anschließende Bärenmarkt vom Hoch zum Tief rund 363 bis 376 Tage. Laut Fidelity lagen die Tops 2013, 2017, 2021 und 2025 jeweils etwa vier Jahre auseinander.
Stand Juni 2026 befindet sich Bitcoin in der Bärenphase des dritten großen Zyklus. Das Allzeithoch lag am 6. Oktober 2025 bei rund 126.000 US-Dollar. Stand Juni 2026 liegt Bitcoin rund 51 Prozent darunter — ein bislang flacherer Rückgang als die historischen Bärenmärkte von mindestens 77 Prozent.
Der wichtigste Treiber ist das Bitcoin-Halving, das etwa alle vier Jahre die Ausgabe neuer Coins halbiert — zuletzt im April 2024. Dieser Angebotsschock trifft auf wachsende Nachfrage. Verstärkt wird das durch reflexive Psychologie: steigende Kurse erzeugen FOMO, fallende Kurse Kapitulation. So entstehen die wiederkehrenden Bull- und Bear-Phasen.
Das ist umstritten. Der aktuelle Bärenmarkt ist mit rund 51 Prozent deutlich flacher als die früheren Rückgänge von mindestens 77 Prozent. Manche Analysten erwarten, dass die Anfang 2024 gestarteten Spot-Bitcoin-ETFs und institutionelles Kapital den Zyklus glätten. Historische Muster sind keine Garantie — der Zyklus kann sich verschieben oder brechen.

David Volbracht ist Gründer des Zukunftsmagazins 9b.de. Er wertet Daten und Statistiken aus und entwickelt mithilfe einer Vielzahl von KI-Werkzeugen interaktive Rechner und Tools zu Zukunftsthemen wie Finanzen, Energie, KI und persönlicher Entwicklung.
Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Historische Muster sind keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen. Mit „*" markierte Links sind Werbung/Affiliate-Links — schließt du darüber ab, erhalten wir ggf. eine Provision, für dich ohne Mehrkosten.